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Clever surfen mit Benutzer-Stylesheets (09.09.2001)
Die Formatierung von HTML-Dokumenten mit Cascading Style Sheets ist eine praktische Sache für Autorinnen und Autoren. Manchmal werden die Dokumente aber derart unflexibel gebaut, dass sich aktiver Widerstand seitens der Besucher regt.
Diese können nämlich eigene Benutzer-Stylesheets im Browser definieren, womit sich bestimmte Vorgaben überschreiben lassen. Viele Seiten sind heute schlecht lesbar, weil feste, oftmals viel zu kleine, Schriftgrößen
zum Einsatz kommen. Eigene Definitionen mit der Angabe !important haben Vorrang. Man kann z. B. einheitliche Formatierungen für die Elemente BODY, P und TD setzen:
BODY, P, TD
{
Font-Size: 100% !important; /* oder 1em !important; */
Font-Family: Tahoma !important;
}
Wer Wert auf stets unterstrichene Hyperlinks legt, kann das für A-Elemente entsprechend festlegen:
A
{
Text-Decoration: underline !important;
}
Mit entsprechenden CSS-Kenntnissen sind weitere Umformatierungen machbar. Bleibt noch die Frage zu klären, wo man diese Benutzer-Stylesheets in den Browsern festlegt. Die Zeitschrift c't stellt im Heft 19/01 heraus, es handle sich dabei um eine der Opera-Funktionen, "die man woanders vergeblich sucht" (S. 196).
Tatsache ist jedoch, dass auch der Internet Explorer längst diese Möglichkeit unter "Extras | Internetoptionen | Eingabehilfen... | Benutzerstylesheet" bietet. In Netscape 6.x bzw. Mozilla ist das etwas versteckter realisierbar. Man kann sich im chrome-Verzeichnis
des jeweiligen Nutzerprofils die CSS-Dateien userChrome.css zur Gestaltung der Browseroberfläche sowie userContent.css für die Ansicht von Webseiten anpassen. In den Versionen von Opera 5.x ist die Einstellung von Benutzer-Stylesheets
unter "Datei | Einstellungen... | Dokumente | Eigene CSS" vorgesehen.
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